Ob EigennutzungSelbstbewohnen der Immobilie. Bei Nutzung im Verkaufsjahr + 2 Vorjahren: Befreiung von der Spekulationssteuer.Weiterlesen →, VermietungFremdnutzung der Immobilie. 10-Jahres-Frist ab Kaufvertrag für steuerfreien Verkauf.Weiterlesen → oder ErbschaftGeerbte Immobilie: Haltefrist läuft ab Kaufdatum des Erblassers, nicht ab dem Erbfall.Weiterlesen → — die Spekulationsfrist10-Jahres-Haltefrist für vermietete Immobilien, 3 Kalenderjahre bei Eigennutzung (§ 23 EStG). Danach steuerfrei verkaufen.Weiterlesen → trifft fast jeden Immobilienverkäufer. Hier finden Sie alle Informationen zu NotarkostenNotargebühren beim Kauf sind Kaufnebenkosten und erhöhen die steuerliche Anschaffungskostenbasis.Weiterlesen → beim Immobilienkauf: rechtssicher erklärt auf Basis von § 23 EStGEinkommensteuergesetz-Paragraph über private Veräußerungsgeschäfte. Regelt Steuerpflicht beim Immobilienverkauf.Weiterlesen →, mit konkreten Beispielen und Tipps.

Notarkosten: Gesetzlich geregelt, nicht verhandelbar

Im Gegensatz zu Maklercourtagen sind Notargebühren gesetzlich festgelegt (Gerichts- und Notarkostengesetz, GNotKG). Es gibt keine Verhandlung und keinen Preisvergleich zwischen Notaren – alle berechnen nach dem gleichen Gebührenverzeichnis. Die Kosten hängen primär vom Kaufpreis ab.

Mehr zu den 4 legalen Wegen für steuerfreien Immobilienverkauf lesen: Immobilien steuerfrei verkaufen — 4 Wege erklärt

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Der notarielle KaufvertragNotarieller Kaufvertrag ist der offizielle Friststart – nicht der Übergabetermin oder Grundbucheintrag.Weiterlesen → bestimmt den Startpunkt der Spekulationsfrist.

Typische Notarkosten bei verschiedenen Kaufpreisen

Ihre persönliche Spekulationsfrist berechnen:

Jetzt kostenlos berechnen →
  • Kaufpreis 200.000 €: Notarkosten ca. 1.600–2.000 € + Grundbuchkosten ca. 800–1.000 €
  • Kaufpreis 400.000 €: Notarkosten ca. 2.500–3.200 € + Grundbuchkosten ca. 1.200–1.600 €
  • Kaufpreis 600.000 €: Notarkosten ca. 3.200–4.200 € + Grundbuchkosten ca. 1.600–2.000 €
  • Kaufpreis 1.000.000 €: Notarkosten ca. 4.800–6.000 € + Grundbuchkosten ca. 2.400–3.000 €

Zu den Grundgebühren kommen Auslagen (Schreibgebühren, Beurkundung von Grundschuld, Auflassungsvormerkung) hinzu.

Was ist in den Notarkosten enthalten?

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Erfahrene Makler kennen die steuerlichen Besonderheiten beim Immobilienverkauf.

Notarkosten als Anschaffungsnebenkosten: Steuerlich absetzbar

Alle Notarkosten und Grundbuchgebühren sind Anschaffungsnebenkosten und mindern bei einem Verkauf innerhalb der 10-Jahresfrist den steuerpflichtigen Spekulationsgewinn. Bewahren Sie alle Notarrechnungen daher sorgfältig auf.

Wie in unserer vollständigen Nebenkosten-Checkliste zusammengefasst, summieren sich Notarkosten + Grundbuch typischerweise auf 1,5–2% des Kaufpreises.

Notarkosten beim Immobilienkauf: Was zählt zur Spekulationsfrist?

Notarkosten beim Kauf sind steuerlich relevant – sie erhöhen die AnschaffungskostenKaufpreis + Nebenkosten (Notar, Makler, Grunderwerbsteuer) = steuerliche Basis.Weiterlesen → und mindern beim späteren steuerpflichtigen Verkauf den zu versteuernden Gewinn.

Welche Notarkosten sind absetzbar?

  • Kaufvertrags-Beurkundung: Ja – direkte Anschaffungsnebenkosten
  • Grundschuldbestellung: Ja, wenn für den Kauf der Immobilie (nicht für spätere Umfinanzierung)
  • Grundbucheintragung: Ja – Eigentumsumschreibung gehört zu den Erwerbsnebenkosten
  • Notarkosten beim Verkauf: Ja – mindern als Veräußerungskosten den Gewinn

Typische Notarkosten nach Kaufpreis (Richtwerte)

KaufpreisNotar + GrundbuchGesamt Nebenkosten*
150.000 €ca. 2.100 €ca. 12.800 €
250.000 €ca. 2.900 €ca. 20.700 €
400.000 €ca. 3.900 €ca. 31.400 €
600.000 €ca. 5.400 €ca. 45.900 €

* inkl. 6,5 % GrESt (NRW/BW), Notar, Grundbuch, 3,57 % Makler

Häufige Fehler bei Notarkosten in der Steuererklärung

Tipp: Legen Sie direkt nach dem Kauf einen digitalen Ordner an, in dem alle Notarrechnungen und Kaufdokumente liegen – diese Belege brauchen Sie ggf. noch in 9 Jahren beim Verkauf.

So berechnen Sie Ihre persönliche Spekulationsfrist

Der Fristbeginn ist der Tag des notariellen Kaufvertrags – nicht das Datum der Grundbucheintragung oder der Schlüsselübergabe.

  1. Kaufvertrag heraussuchen: Genaues Datum der Beurkundung notieren
  2. 10 Jahre addieren: Der erste steuerfreie Verkaufstag ist exakt 10 Jahre nach diesem Datum
  3. Eigennutzungs-Option prüfen: Im Verkaufsjahr und den zwei Vorjahren selbst gewohnt?
  4. Kosten dokumentieren: Nebenkosten, Renovierungen, Verkaufskosten mindern den Gewinn

Was können Sie vom Gewinn abziehen?

Bei steuerpflichtigem Verkauf mindern diese Positionen den Gewinn:

Nutzen Sie unseren kostenlosen Fristrechner für Ihr genaues Datum.

So berechnen Sie Ihre SpekulationssteuerUmgangssprachlich: Einkommensteuer auf Gewinne aus privatem Immobilienverkauf innerhalb der Haltefrist.Weiterlesen →

Die Berechnung folgt einer klaren Formel: Spekulationsgewinn = Verkaufspreis minus Kaufpreis minus Anschaffungsnebenkosten minus Veräußerungskosten minus AfA-Korrekturen.

Auf diesen Gewinn wird der persönliche Einkommensteuersatz angewendet, der je nach Gesamteinkommen zwischen 14 % und 45 % liegt. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 % und einem Gewinn von 100.000 € ergibt sich eine Steuerlast von rund 42.000 €. Der kostenlose Rechner auf dieser Seite liefert eine erste Orientierung — für eine verbindliche Berechnung empfiehlt sich ein SteuerberaterPflichtempfehlung bei Immobilienverkauf mit Gewinn: Ein Steuerberater spart oft mehr als er kostet.Weiterlesen →.

Häufige Fehler beim Immobilienverkauf innerhalb der Spekulationsfrist

Viele Eigentümer unterschätzen die Spekulationssteuer oder machen vermeidbare Fehler bei der Planung:

Fazit: Das sollten Sie jetzt tun